Besuch von Projekten in Israel im Jahr 2010

Wir hatten während unserer Israelreise das große Vorrecht, zwei neue Einrichtungen, die wir vom Missionswerk Karlsruhe finanziert haben, einzuweihen. Frau Pollak, von der Jerusalem Foundation, begleitete uns zu den Projekten. Ihr früherer Chef, der berühmte und unvergessene Bürgermeister Teddy Kollek hat ihr die tiefe Liebe zu dieser besonderen einzigartigen Stadt vererbt. Es berührt uns jedes Mal aufs Neue, wenn wir uns davon überzeugen können, wie wunderschön die Kindergärten und Schulen geworden sind, und die Kinder nun in einer kindgerechten und liebevollen Umgebung lernen, spielen und toben können.

Immer wieder betonte sie ihre Dankbarkeit dem Missionswerk gegenüber, sind es doch inzwischen 43 Kindergartenprojekte, die mit Spendengeldern gebaut oder renoviert wurden. Tausende Kinder mit ihren Eltern bekamen eine Chance.

Da das Missionswerk seit knapp zwei Jahren auch Sozialprojekte von Rabbi Riskin unterstützt, fand während unserer Reise in einer Schule von Ohr Torah Stone eine besondere Dankesfeier statt. Daniel Müller überreichte Rabbi Riskin einen Scheck mit 6.000 Dollar für das Essensprogramm in Jerusalem. Menschen unterschiedlicher Religionen werden durch dieses Programm versorgt. Rabbi Riskin überreichte Daniel Müller einen Wandteller, auf dem die Menora zu sehen ist, ein Sinnbild für das Licht der Hoffnung. Die Hand der Freundschaft ist ausgestreckt und Hand in Hand arbeiten Juden und Christen für den Frieden. Ein faszinierender Mädchenchor der Schule von Rabbi Riskin sang für unsere Gruppe.

Die Reisegruppe besuchte auch das 42. Kindergarten-Projekt, für dessen Renovierung das Missionswerk Mittel gesandt hat. Die Betreuerinnen und natürlich die Kinder eroberten sich rasch unsere Herzen und ein Funke der Freude sprang über. Dieser Kindergarten liegt ebenfalls in einem sehr armen Viertel in Jerusalem und jeder Euro, der von den Missionsfreunden für diese Projekte investiert wird, ist ein Investment in eine friedlichere Zukunft.

Gemeinsam mit Frau Pollak besuchten Daniel und Isolde Müller die ebenfalls vom Missionswerk unterstützte Hand-in-Hand-Schule (Projekt 43), in der jüdische und arabische Kinder zweisprachig unterrichtet werden. Zu diesem beeindruckenden Konzept gehören ein Kindergarten und die Schule. Das Gesamtobjekt wurde erst in letzter Zeit gebaut und einige Gebäude wurden von Deutschland und der Schweiz finanziert. Ein großartiges und bislang einzigartiges Projekt, in dem das friedliche Miteinander von Juden und Arabern praktiziert und gelebt wird. Wir sind froh, dass wir von Karlsruhe aus auch einen Teil hierzu beitragen können.

Ihnen allen, die Sie sich mit Ihren Gaben beteiligten, sagen wir heute Toda Raba - vielen Dank.