Kommentar

Gewalt unter Jugendlichen

Hat auch das Missionswerk etwas mit Gewalt zu tun?

Ja, denn wir als Christen, dürfen nicht wegsehen, sondern sind sogar verpflichtet hinzuschauen und uns im Guten ohne Gewalt zu engagieren. Eigentlich ist jeder Mensch angehalten, in Respekt und Frieden mit seinen Mitmenschen zu leben. Das sind schließlich die Werte, auf deren Grundlage die deutsche Verfassung erstellt wurde. In Frieden zu leben bedeutet nicht, sich teilnahmslos in einer verändernden Gesellschaft zu bewegen. Konkret bedeutet dies, sich – wenn diese Veränderung in die falsche Richtung geht, wenn Gewalt angewandt wird – sich zu engagieren. Wir alle sind aufgerufen, Gewalt nicht zu tolerieren, sondern mit Weisheit und Ruhe dem entgegenzuwirken und unsere Stimme zu erheben.

Michael Stahl und sein Team geben konkrete Anleitung, wie wir Streit und Hass vermeiden können und als Menschen zu einem produktiven „Miteinander“ gelangen. Er selbst hat Unterdrückung sehr krass erlebt und auch Gott als Helfer in diesem Tal erlebt. Der Glaube an Jesus Christus stärkt das eigene Selbstwertgefühl, gibt konkrete Maßstäbe für die richtige Verhältnismäßigkeit bei der Reaktion auf Gewalt. Die Bibel sagt folgendes: Vor wem sollte ich mich noch fürchten? Bei Gott bin ich geborgen wie in einer Burg. Vor wem sollte ich noch zittern und zagen? (Psalm 27,1)

Jesus ist die Liebe, heißt es. Liebe duldet keinen Hass. Sie toleriert nicht nur den anderen, indem sie ihn so sein lässt, wie er ist, sondern sie möchte den anderen mit einer Art göttlicher Wertschätzung verändern. Dies bedeutet, dass gerade Christen aufgefordert sind, Konflikte zu lösen, Harmonie wiederherzustellen und den Frieden in diese Gesellschaft zu bringen.

Training mit Michael Stahl   Training mit Michael Stahl

Am 7.11.2010 wird Michael Stahl mit seinem Team Betroffenen Hilfe anbieten, sie ermutigen, Gefährdete schulen und uns allen neue Hoffnung geben. Als Freikirche mit angeschlossener Stiftung und Sozialarbeit mit dem Motto: Hoffnung geben - Zukunft leben sind wir gern Gastgeber für diese Veranstaltung. Denn es geht darum, Menschen in den verschiedensten Notlagen zu helfen und zu ermutigen, unabhängig von Glaube, Alter und Herkunft.